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LEXIKON

Heise

Hans-Jürgen, deutscher Schriftsteller, * 6. 7. 1930 Bublitz; siedelte 1950 nach Berlin (West) über; verfasst knappe, bildhafte Lyrik, die allgemeinmenschliche Themen in teilweise surreale Metaphern übersetzt (u. a. „Vorboten einer neuen Steppe“ 1961; „In schönster Tieffluglaune“ 1980; „Der Aufstand der Requisisten“ 1992; „Das Zyklopenauge der Vernunft“ 2005). Seine autobiografischen Essays thematisieren imaginäre Reisen um die Erde: „Schreiben ist Reisen ohne Gepäck“ 1994; „Die Zeit kriegt Zifferblatt und Zeiger“ (2003), die Kurzprosa, u. a. „Katzen fallen auf die Beine“ (1993), „Ein Kobold von Komet“ (2007), widmet sich literarischen und gesellschaftskritischen Themen; auch Übersetzer spanisch- und englischsprachiger Lyriker; enge Bindung an lateinamerikanische Kultur.
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