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LEXIKON

Hautfarbe

vor allem von eingelagerten Farbstoffen (Pigmenten), aber auch von der Dicke und der Durchblutung abhängiges Merkmal der menschlichen Haut. Die Pigmentbildung nimmt zu, wenn man sich der Sonnenstrahlung aussetzt, eine Schutzreaktion vor zu starker UV-Einstrahlung. Die zu beobachtenden individuellen Unterschiede der Hautfarben sind genetisch bedingt und das Ergebnis klimatischer Anpassungen. So ist in tropischen Regionen eine dunkle Hautfarbe von Vorteil, die besser vor den UV-Strahlen der Sonne schützt. In nördlichen Gebieten ist hingegen eine helle Hautfarbe sinnvoll, um bei geringerer Sonneneinstrahlung die lebensnotwendige Bildung von Vitamin D in ausreichendem Maß zu gewährleisten. Man nimmt an, dass die dunkle Hautfarbe die ursprüngliche ist (Out-of-Africa-Theorie) und eine helle Hautfarbe sich erst mit der Besiedlung nördlicher Regionen entwickelte. Ein völliges Fehlen von Pigmenten liegt bei Albinismus vor.
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