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LEXIKON

Harnblase

kurz Blase; Vesicula urinalis
das Sammelreservoir für den Harn bei Wirbeltieren; bei Fischen bis Vögeln eine Ausstülpung des Enddarms (Kloake), bei Säugetieren aus dem Allantois-Stiel (Embryonalhüllen) entstanden und an der Mündung der Harnleiter (Ureteren) in der Harnröhre (Urethra) gelegen. Bei vielen Reptilien und Vögeln mit breiigem Harn wird die Harnblase rückgebildet (Ausscheidungsorgane).
Beim Menschen liegt die Harnblase vorn in der Mitte des kleinen Beckens; sie ist ein von Schleimhaut ausgekleidetes, von glatter Muskulatur umflochtenes Hohlorgan, das in bestimmten Grenzen sehr dehnbar ist. Ihr Normalinhalt beträgt 300 bis 400 cm3.
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