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LEXIKON

Hamster

Cricetinae
Nagetiere aus der Familie der Wühler mit großen Backentaschen zum Transport von Nahrungsvorräten. Der wild in Europa vorkommende Feldhamster, Cricetus cricetus, ist aus den asiatischen Steppen bei uns eingewandert. Er wird bis zu 25 cm groß, ist dämmerungsaktiv und ein Einzelgänger. Der Hamster legt in der Erde Röhrenbauten an, in die er große Mengen Getreide als Vorrat für seinen Winterschlaf einträgt („hamstert“), den er alle paar Tage unterbricht, um zu fressen. Er war früher in Europa häufig, ist jedoch infolge der modernen Landwirtschaft heute stark gefährdet. Nahe verwandt sind Goldhamster, Mittelhamster und Zwerghamster.
Feldhamster
Feldhamster
Hamster
Hamster
Bau eines Hamsters
Hamster
Hamster
Die Vorderfüße kann der Hamster sehr geschickt zum Greifen verwenden. So setzt er sich beim Fressen oft auf die Hinterbeine und hält mit den Vorderpfoten die Nahrung vor dem Mund.
Goldhamster
Goldhamster
Ein besonderes Merkmal der Hamster - hier ein Goldhamster mit Jungen - sind die großen Backentaschen, in denen sie Nahrungsvorräte »hamstern« und in ihren Bau befördern.
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