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LEXIKON

Hals

Anatomie
lateinisch Cervix
allgemein ein sich verjüngender Teil des Körpers oder eines Organs, der meist die Verbindung zu anderen Teilen bildet; insbesondere die Verbindung zwischen Kopf und Rumpf.
Das Knochengerüst dieses Halses der Wirbeltiere bildet die Halswirbelsäule, die bei fast allen Säugetieren (z. B. beim Menschen, auch bei Giraffe und Maus) aus 7 Halswirbeln besteht. Die ersten beiden Halswirbel dienen der Beweglichkeit des Kopfes und sind dazu besonders geformt; der erste Halswirbel heißt Atlas, der zweite Wender (griechisch Epistropheus). Um die Halswirbelsäule ist die Hals- und Nackenmuskulatur angelegt. Vorn in der Mitte liegen hintereinander die Luftröhre mit dem Kehlkopf und die Speiseröhre, außerdem Nebenschilddrüsen und Schilddrüse, seitlich die den Kopf versorgenden Gefäße (Halsschlagadern und Drosselvenen). Den Rückenmarksabschnitten der Halswirbelsäule entspringen die Nerven, die die Muskulatur von Hals, Brust und vorderer Extremität (Schulter, Arm) sowie den Zwerchfellmuskel versorgen.
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