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LEXIKON

Hackman

[ˈhækmən]
Gene, US-amerikanischer Schauspieler, * 30. 1. 1930 San Bernardino, Calif.; vielseitiger Charakterdarsteller; spielte u. a. in „Bonnie and Clyde“ 1967; „The French Connection“ 1971; „Mississippi Burning“ 1988; „Erbarmungslos“ 1992; „Die Firma“ 1993; „Absolute Power“ 1997; „Im Zwielicht“ 1998; „Im Fadenkreuz Allein gegen alle“ 2001.
Hackman, Gene
Gene Hackman
  • Deutscher Titel: Brennpunkt Brooklyn
  • Original-Titel: THE FRENCH CONNECTION
  • Land: USA
  • Jahr: 1971
  • Regie: William Friedkin
  • Drehbuch: Ernest Tidyman, nach dem Buch von Robin Moore
  • Kamera: Owen Roizman
  • Schauspieler: Gene Hackman, Fernando Rey, Roy Scheider
  • Auszeichnungen: Oscars 1972 für Film, Regie, Hauptdarsteller (Gene Hackman), Drehbuch, Ausstattung, Ton, Schnitt
An William Friedkins neuem Film scheiden sich die Kritikermeinungen an der Frage der Darstellung von Selbstjustiz und Gewalt: Seine Gegner sind der Ansicht, »Brennpunkt Brooklyn« glorifiziere illegale, brutale Fahndungsmethoden, seine Anhänger halten die Darstellung für ein Meisterwerk des kritischen Realismus.
Der New-Yorker Polizeidetektiv Doyle (Gene Hackman) jagt Drogenabhängige und kleine Kriminelle, bis er eines Tages auf einen großen Ring von Heroinschmugglern stößt. Eine fanatische Jagd beginnt, die ihren Höhepunkt in einer rasanten Autoverfolgungsjagd findet. Doyle betreibt seine Arbeit mit dem Fanatismus einer klassischen Detektivfigur, doch im Gegensatz zu dieser treibt ihn blanker Haß voran. Gewalttätig und brutal geht er gegen das Gefühl seiner eigenen Ohnmacht an.
1974 kommt, wieder mit Hackman in der Titelrolle, die Fortsetzung ins Kino.
  • Deutscher Titel: Erbarmungslos
  • Original-Titel: UNFORGIVEN
  • Land: USA
  • Jahr: 1992
  • Regie: Clint Eastwood
  • Drehbuch: David Webb Peoples
  • Kamera: Jack N. Green
  • Schauspieler: Clint Eastwood, Gene Hackman, Morgan Freeman
  • Auszeichnungen: Oscars 1993 für Film, Regie, Nebendarsteller (Gene Hackman)
Hollywood-Action-Held und Regisseur Clint Eastwood entmythologisiert in »Erbarmungslos« das Genre des Westerns der Film bringt ihm große künstlerische Anerkennung der Kritiker und den Gewinn von drei Oscars.
Eastwood selbst spielt den einst gefürchteten Revolverhelden Bill Munny, der alt und gebrochen als Witwer lebt. Noch einmal macht er sich aber mit seinem schwarzen Freund Ned Logan (Morgan Freeman) auf die Suche nach zwei Brüdern, auf die wegen Misshandlung einer Prostituierten ein Kopfgeld ausgesetzt worden ist.
Munny, früher ein rücksichtsloser Killer, versucht anfangs, seinen Auftrag friedlich auszuführen; doch die Provokationen seiner Umgebung, u.a. in Person des zynischen Sheriffs Little Bill Daggett (Gene Hackman), lassen Munny keinen Ausweg mehr sehen: Es kommt zu einem dramatischen, gewalttätigen Show-down.
Eastwood gelingt eine differenzierte Analyse der Entstehung und Ausbreitung von Gewalt unter Menschen, die verloren sind in ihrer Geschichte und weder Perspektive noch Realitätsbezug mehr besitzen. Vor allem macht Eastwood nicht den Fehler, seine Figuren zu Idolen zu erheben und somit einer zusätzlichen Verklärung Vorschub zu leisten. Durch diese Entglorifizierung des Westerns gilt »Erbarmungslos« nicht wenigen Kritikern als Markstein des Genres.
Wirtschaftlich wird »Erbarmungslos« zwar kein Spitzenerfolg, aber mit 75 Mio. Dollar Einspielergebnis gehört er in den USA zu den besten 20 Filmen und bleibt damit noch über den Erwartungen der Warner-Bros.-Produktionsgesellschaft.
  • Deutscher Titel: Die Firma
  • Original-Titel: THE FIRM
  • Land: USA
  • Jahr: 1993
  • Regie: Sydney Pollack
  • Drehbuch: David Rabe, Robert Towne, nach einem Roman von John Grisham
  • Kamera: John Seale
  • Schauspieler: Tom Cruise, Jeanne Trippelhorn, Gene Hackman, Hal Holbrook
»Die Firma« ist nur einer der vielen Thriller des Bestseller-Autors John Grisham, die zur Zeit verfilmt werden. Tom Cruise spielt hier einen jungen Harvard-Absolventen, der in seiner Anwaltskanzlei schon bald nach seiner Einstellung Unregelmäßigkeiten feststellt, die ihn in eine lebensbedrohliche Auseinander setzung zwischen FBI und Mafia stürzen.
Neben Unstimmigkeiten in der Story fällt vor allem die Fehlbesetzung der männlichen Hauptrolle auf: Tom Cruise„s Talent reicht hier bei weitem nicht aus, um sich gegen so glänzende Nebendarsteller wie Gene Hackman oder Hal Holbrook zu bewähren.
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