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LEXIKON

Freie Wähler Deutschland

Abkürzung FW; am 21. 2. 1965 in Frankfurt a. M. gegründeter Bundesverband der Freien Wähler in der Bundesrepublik Deutschland; der Verband hat rd. 280 000 Mitglieder (2008).
Freie Wähler gibt es seit 1945. Darunter versteht man eine untereinander nur locker verbundene Gruppe von Bürgern, die ihre politische Arbeit örtlich vor allem auf die Gemeinde, zeitlich auf den einer Wahl jeweils vorausgehenden Wahlkampf ausrichtet. Freie Wähler sind nicht an parteipolitische Programme und Organisationsstrukturen gebunden. In der Bundesrepublik Deutschland treten Freie Wähler hauptsächlich bei Kommunalwahlen auf. Bei den Landtagswahlen in Bayern 2008 wurden die Freien Wähler Bayern zur drittstärksten parlamentarischen Kraft. Eine für die Europawahl 2009 gegründete Gruppe der Freien Wähler erhielt rd. 1,7% der Stimmen. Aufgrund unzureichender Organisationsstrukturen verzichteten die Freien Wähler auf eine Teilnahme an der Bundestagswahl 2009.
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