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LEXIKON

Fotografie

[griechisch]
Photographie; Lichtbildnerei; Lichtbildkunst

Geschichte der Fotografie

Die Lichtempfindlichkeit der Silbersalze wurde 1727 von J. H. Schulze entdeckt, das Natriumthiosulfat als Fixiermittel 1819 von Sir J. F. W. Herschel. Das erste brauchbare Lichtbildverfahren (Daguerreotypie) wurde 1839 von N. Niepce und L. J. M. Daguerre
Daguerre, Louis Jacques Mandé
Louis Jacques Mandé Daguerre
Der französischer Maler Louis Jacques Mandé Daguerre erfand 1838/39 das erste praktisch verwendbare fotografische Verfahren, die Daguerreotypie.
entwickelt. Im gleichen Jahr wurde das Verfahren mit kopierbaren Negativen von W. H. F. Talbot erfunden (Talbotypie). Kollodiumnegative auf Glasplatten führte 1851 F. S. Archer ein. Diese „nasse Kollodiumplatte“ wurde 1871 von R. L. Maddox durch die Gelatine-Trockenplatte ersetzt. 1873 entdeckte H. W. Vogel die Farbstoffsensibilisierung der Emulsion. Mit der Erfindung des Rollfilms, 1884 durch G. W. Eastman auf Papier, 1887 durch H. Goodwin auf Zelluloid, war der Schritt zur Volkstümlichkeit der Fotografie getan. Die Farbfotografie, schon 1869 von L. D. du Hauron erstmals in der Praxis gezeigt, fand erst um 1936 mit Agfacolor- und Kodachrome-Verfahren Anwendung im großen Umfang.
  1. Einleitung
  2. Technik
  3. Geschichte der Fotografie
  4. Fotografische Arbeitsgebiete
  5. Künstlerische Fotografie
  6. Fotojournalismus
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