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LEXIKON

Forst

Willi, eigentlich Wilhelm Anton Frohs, österreichischer Filmschauspieler und -regisseur, * 7. 4. 1903 Wien,  11. 8. 1980 Wien; seit 1919 Theaterengagements und seit den frühen 1920er Jahren auch Filmrollen; Regiedebüt 1933; besonders erfolgreich im Genre des Musikfilms; Filme u. a.: „Leise flehen meine Lieder“ 1933 (Regie); „Maskerade“ 1934 (Regie); „Bel ami“ 1939 (Darsteller und Regie); „Die Sünderin“ 1951 (Regie).
  • Deutscher Titel: Bel ami
  • Original-Titel: BEL AMI
  • Land: Deutsches Reich
  • Jahr: 1939
  • Regie: Willi Forst
  • Drehbuch: Willi Forst, Axel Eggebrecht, nach einem Roman von Guy de Maupassant
  • Kamera: Theodor Pahle
  • Schauspieler: Willi Forst, Johannes Riemann, Olga Tschechowa, Ilse Werner, Lizzy Waldmüller, Hilde Hildebrandt
Der ewige Abenteurer Georges Duroy (Willi Forst) kehrt 1880 vom Militärdienst nach Paris heim und macht mit Hilfe der Frauen sein Glück. Nicht nur Madeleine Forestier (Olga Tschechowa), die Frau seines Chefredakteurs, steht dem Lebemann zur Seite, sondern auch die Sängerin Rachel (Lizzi Waldmüller) und die exzentrische Madame de Marelle (Hilde Hildebrandt) sind ihm gewogen. Am Schluss wandelt sich Duroy auf den Wunsch der NS-Filmfunktionäre und anders als im Buch vom Herzensbrecher zu einem treuen Ehemann, indem er Suzanne (Ilse Werner), die Tochter des Kolonialministers (Johannes Riemann), heiratet.
Mit »Bel ami« gelingt Willi Forst einer der wenigen deutschen Filme der NS-Zeit, der auch international Anerkennung findet. Die Verfilmung von Guy de Maupassants Roman kann Forst nur durchsetzen, weil er die amouröse Geschichte des Lebemanns im Stil einer Operette inszeniert. Die Musik komponierte Theo Mackeben.
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