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LEXIKON

Es war einmal in Amerika

  • Deutscher Titel: Es war einmal in Amerika
  • Original-Titel: ONCE UPON A TIME IN AMERICA
  • Land: USA
  • Jahr: 1984
  • Regie: Sergio Leone
  • Drehbuch: Sergio Leone, Leonardo Benvenuti, Piero De Bernardi, Enrico Medioli, Franco Arcalli, Franco Ferrini, nach einem Roman von Harry Grey
  • Kamera: Tonino Delli Colli
  • Schauspieler: Robert De Niro, James Woods, Elizabeth McGovern, Larry Rapp, Tuesday Weld, William Forsythe, James Hayden, Joe Pesci
Sergio Leones über dreieinhalbstündiges Epos erzählt die Geschichte des Gangsters Noodles (Robert De Niro), der in den 20er Jahren mit kleinen Gaunereien seine »Karriere« startet. Mit drei Jugendlichen gründet er eine Bande, die Betrunkene überfällt und kleine Händler erpresst. Nach einem Mord kommt er ins Gefängnis; zehn Jahre später trifft er seinen Freund und Partner Max (James Woods) und die anderen Kumpel wieder. Max hat die Zeit der Prohibition gut genutzt und betreibt ein lukratives Geschäft mit geschmuggeltem Alkohol; auch verfügt er über beste Kontakte zum organisierten Verbrechen. Die Bande bereitet derzeit einen Überfall auf die Federal Reserve Bank vor. Bevor es dazu kommt, werden sie an die Polizei verraten. In der Zeitung liest Noodles, dass die Polizei drei der Gangster erschossen hat. Er flieht und ändert seine Identität.
35 Jahre später kehrt Noodles an den Ort des Geschehens zurück. Er stellt fest, dass sein Freund Max noch lebt und inzwischen zum Staatssekretär aufgestiegen ist.
Leone arbeitet mit einer komplizierten Erzählstruktur, die auf verschiedenen Handlungsebenen und in nicht leicht durchschaubaren, verschachtelten Rückblenden die Jahre 1922, 1933 und 1968 umfasst. Die opulenten, poetischen Bilder und die dichte Inszenierung lassen ein verklärtes Bild amerikanischer Geschichte entstehen.
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