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LEXIKON

Erdmagnetsmus

Magnetfeld der Erde
Magnetfeld der Erde
Die magnetischen Pole (Nord = rot, Süd = grün) der Erde stimmen nicht mit den geographischen Polen überein und sind Schwankungen unterworfen.
die überall auf der Erde wirksame magnetische Kraft, die durch die Nord-Süd-Einstellung einer drehbar aufgehängten Magnetnadel nachweisbar ist und in der sich die Auswirkungen des Magnetfelds der Erde zeigen. Die Abweichung von der geographischen Nord-Süd-Richtung heißt Deklination (magnetische Missweisung), die Neigung gegen die Horizontale Inklination. Die Erde verhält sich wie ein großer Stabmagnet, dessen magnetischer Nordpol (eigentlich Südpol) 1996 auf 79° n.Br., 105°6 w.L. und dessen magnetischer Südpol (eigentlich Nordpol) auf 64°42 s.Br., 138°36 ö.L. liegt (magnetische Pole). Ursache des Erdmagnetismus sind im äußeren Erdkern fließende elektrische Ströme (Dynamotheorie). Die räumlichen Abweichungen vom Feld eines Stabmagneten (Dipolfeld) und die langsamen zeitlichen Änderungen (Säkularvariation) beruhen auf Unregelmäßigkeiten und langsamen Veränderungen dieses Stromsystems. Ferner polt sich das Feld in sehr unregelmäßigen Intervallen durchschnittlich alle 200 000 Jahre um.
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