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LEXIKON

Ellington

[
ˈɛliŋtən
]
Ellington, Duke
Duke Ellington
Duke (Edward Kennedy), US-amerikanischer Jazzmusiker (Pianist, Arrangeur, Komponist und Bandleader), * 29. 4. 1899 Washington,  24. 5. 1974 New York; hatte seit 1918 ein eigenes Orchester. Als Pianist von der Harlem-Schule beeinflusst, betrachtete er trotz großen solistischen Könnens das Orchester als sein eigentliches Sprachrohr. Bei Ellington gab es über Jahrzehnte einen typischen Orchesterstil, der nicht von den solistischen Fähigkeiten der wechselnden einzelnen Musiker abhängig war. Ellington schrieb rund 2000 Kompositionen, darunter „It dont Mean a Thing If it aint got that Swing“, „Sophisticated Lady“, „Take the A-Train“. Mit groß angelegten Kompositionen wie „Black, Brown and Beige“ 1943, „Liberian Suite“ 1947, „Harlem“ 1950 oder „New Orleans Suite“ 1971 gelang ihm der Schritt vom Jazz als Ausdrucksmittel kollektiver Kreativität zur Kunstmusik; Ellington komponierte auch Filmmusik („Asphalt Dschungel“ 1950, „Anatomie eines Mordes“ 1959) und geistliche Musik („In the Beginning God“ 1965, „Second Sacred Concert“ 1968).
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