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LEXIKON

Elektrolse

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Elektrolyse: Funktionsprinzip
Elektrolyse: Funktionsprinzip
Leitet man einen Gleichstrom durch leicht angesäuertes Wasser, bildet sich an der positiv geladenen Anode freier Sauerstoff, während an der negativ geladenen Kathode Wasserstoff entweicht. Volumenmäßig entsteht dabei genau die doppelte Menge Wasserstoff wie Sauerstoff. Dieses Mengenverhältnis entspricht auch der chemischen Formel des Wassers mit H2O. Die Reaktionsgleichung lautet: 2 H2O O2 + 2 H2.
die chemische Veränderung (Zersetzung) einer gelösten oder geschmolzenen Verbindung (Elektrolyt: Salzlösung, Säure, Base) mit Hilfe des elektrischen Stroms (Gleichstrom). Hierbei scheiden sich die positiv geladenen Kationen, z. B. Metallionen, an der Kathode, die negativ geladenen Anionen, z. B. Halogenionen, an der Anode ab. Die abgeschiedenen Mengen sind der Strommenge, die den Elektrolyten durchflossen hat, proportional (1. Faradaysches Gesetz). Die Elektrolyse findet Anwendung u. a. zur Gewinnung der Alkalimetalle und mancher Schwermetalle, zur Gewinnung von Wasserstoff, bei der Elektroanalyse, zum Galvanisieren.
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