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LEXIKON

Eistanz

Eistanz
Eistanz: Jayne Torvill und Christopher Dean
Bei den Olympischen Winterspielen 1984 in Sarajevo gewannen die Briten Jayne Torvill und Christopher Dean die Goldmedaille im Eistanz.
Wettbewerb für Paare im Eiskunstlauf. Beim Eistanz ist die Interpretation der Musik, der Gleichklang der Bewegungen, die Harmonie und enge Tanzhaltung dominierend. Der Wettbewerbskanon umfasst drei Teildisziplinen: die Pflichttänze, den freien Spurenbildtanz und den Kürtanz. Aus 18 Pflichttänzen werden (jeweils unterschiedlich für die einzelnen Leistungsklassen) 4 Pflichttänze pro Jahr ausgeschrieben, wovon zwei jeweils für den betreffenden Wettbewerb ausgelost werden. Das Spurenbild eines Pflichttanzes sowie die Musik sind vorgeschrieben. Im Kürtanz sind die Musikwahl, das Spurenbild und der Rhythmus frei, die Anzahl von Tanzhebungen (fünf), Trennungen (5 m oder 10 s), Stopps (zwei Takte der Musik) u. Ä. ist limitiert. In keinem Fall darf der Eindruck eines Paarlaufpaares entstehen. Wie beim Eiskunstlaufen erfolgt die Bewertung durch Preisrichter.
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