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LEXIKON

Donaueschinger Musiktage

Donaueschinger Musiktage für zeitgenössische Musik
seit 1921 von der Donaueschinger „Gesellschaft der Musikfreunde“ veranstaltete Musiktage mit dem Ziel, zeitgenössische Musik noch unbekannter Künstler zu fördern. Bis 1929 wurden u. a. Werke von P. Hindemith, A. Berg, P. Jarnach und E. Krenek aufgeführt. Während der Zeit des Nationalsozialismus sollten die Musiktage zu einem Forum „oberrheinisch-alemannischen Erbes“ werden. Seit 1946 verstärkte man die Bemühungen zur Herstellung eines neuen Konzepts, das 1949 durch die Mitwirkung des Südwestfunks tragfähig wurde. Seither bilden die Donaueschinger Musiktage ein wichtiges Podium zur Vorstellung zeitgenössischer Musik, auch des Jazz und des Musikfilms. Zu den Komponisten, durch deren Werke die Donaueschinger Musiktage geprägt wurden, gehören L. Berio, P. Boulez, J. Cage, H. W. Henze, G. Klebe, L. Nono, B. A. Zimmermann, Y. Xenakis u. a.
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