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LEXIKON

Diskjockey

[ˈdiskdʒɔki; englisch]
Disc Jockey
Abkürzung DJ, in Funk und Fernsehen sowie in Diskotheken der Ansager und Kommentator von Schallplatten; entwickelte sich seit Mitte der 1970er Jahre in der Zeit der Disko-Musik und vor allem durch die Techno- und Rapmusik der 1980er Jahre vom reinen Präsentator von Schallplattentiteln, CDs oder Tonträgern in Diskotheken zum Musikkünstler. Durch Kombination und Verlängerung von Rhythmen und Melodien der Platten inszeniert der DJ Musikereignisse in Diskotheken oder Clubs. Bestanden die Musikkreationen anfangs aus Remixversionen bekannter Musikstücke, entwickelten sich viele DJs seit Aufkommen der Technomusik zu Musikproduzenten mit eigenem Label. Die Produktionen variieren zwischen Collagen oder Verfremdung verschiedener bekannter Melodie- bzw. Rhythmuselemente, bis hin zu eigenen Kreationen. Bekannte DJs sind: Sven Väth, Dr. Motte (eigentlich Matthias Roeningh), sowie Marusha (eigentlich Marusha Gleiss).
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