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LEXIKON

Der Schatz der Sierra Madre

  • Deutscher Titel: Der Schatz der Sierra Madre
  • Original-Titel: THE TREASURE OF THE SIERRA MADRE
  • Land: USA
  • Jahr: 1948
  • Regie: John Huston
  • Drehbuch: John Huston
  • Kamera: Ted McCord
  • Schauspieler: Humphrey Bogart, Tim Holt, Walter Huston, Bruce Bennett
  • Auszeichnungen: Oscar 1949 für Regie, Nebenrolle (Walter Huston), Drehbuch, Spezialpreis Venedig 1948 für Filmmusik
In »Der Schatz der Sierra Madre« verbinden sich psychologische Charakterstudien mit klassischen Spannungselementen zu einem ungewöhnlichen Western.
Im Mexiko der 20er Jahre begegnen die beiden Abenteurer Dobbs (Humphrey Bogart) und Curtin (Tim Holt) dem Goldsucher Howard (Walter Huston). Gemeinsam brechen sie auf, um das wertvolle Metall zu suchen und stoßen tatsächlich auf eine Goldader. Die plötzliche Aussicht auf Reichtum verstärkt aber ihr gegenseitiges Misstrauen, das nur vorübergehend durch die allen gemeinsame Abneigung gegen den Erpresser Cody (Bruce Bennett) aufgehoben wird. Nachdem Cody durch Banditen getötet worden ist, bricht zwischen den drei Männern blanker Hass aus. Nachdem Howard bereits auf das Gold verzichtet und die Gruppe verlassen hat, kommt es zu einer blutigen Auseinandersetzung zwischen Dobbs und seinem früheren Freund Curtin, bei dem Curtin verwundet zurückgelassen wird. Aber auch Dobbs kann nicht mehr vom Goldfund profitieren, da er bei einem Indianerüberfall stirbt.
Thema des Films ist die Beziehung zwischen den drei Einzelgängern, die ihren tief verwurzelten Argwohn nicht überwinden können.
Dieser letzte Film des Vater-Sohn-Gespanns Walter und John Huston lebt von der subtilen Darstellung der drei Hauptdarsteller.
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