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LEXIKON

Dauphiné

[
dofiˈne:
]
historische Landschaft im südöstlichen Frankreich, zwischen Rhône und italienischer Grenze; 2 Hauptlandschaften: 1. Oberdauphiné, von den Zentralalpen (im Pelvoux-Massiv 4103 m) bis zu den westlichen Kalkalpen; 2. Niederdauphiné Schotterflächen des Alpenvorlands mit fruchtbaren Tälern (Getreide-, Wein- und Olivenbau, Seidenraupenzucht).

Geschichte

Die Dauphiné wurde im frühen Mittelalter Lehnsfürstentum des Königreichs Burgund. Die seit 1163 dort herrschende Familie Albon nannte sich im 12. Jahrhundert Dauphin von Viennois. 1349 wurde sie mit kaiserlicher Zustimmung an Frankreich verkauft unter der Bedingung, dass jeder französische Thronerbe Titel und Wappen der Dauphiné tragen und das Land seine Grenzen behalten solle.
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