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LEXIKON

Cooper

Gary, eigentlich Frank James Cooper, US-amerikanischer Filmschauspieler, * 7. 5. 1901 Helena, Mont.,  13. 5. 1961 Beverly Hills; begann seine Leinwandkarriere in den 1920er Jahren; wurde in den 1930 und 1940er Jahren zu einem der größten Stars des Hollywood-Kinos; Held vieler Western- und Abenteuerfilme; auch erfolgreich in Komödien- und Charakterrollen; Filme: „Morocco“ 1930; „Mr. Deed geht in die Stadt“ 1936; „Blaubarts achte Frau“ 1938; „Wem die Stunde schlägt“1943; „Zwölf Uhr mittags“ 1952; „Vera Cruz“ 1954.
  • Deutscher Titel: Zwölf Uhr mittags
  • Original-Titel: HIGH NOON
  • Land: USA
  • Jahr: 1952
  • Regie: Fred Zinnemann
  • Drehbuch: Carl Foreman
  • Kamera: Floyd Crosby
  • Schauspieler: Gary Cooper, Grace Kelly, Thomas Mitchell
  • Auszeichnungen: Golden Globe 1952 für Hauptdarsteller (G. Cooper), Oscar 1953 für Hauptdarsteller, New York Filmkritik 1952 für Film
Der Western »Zwölf Uhr mittags« ist schon beim Filmstart im Juli 1952 gut besucht und schlägt alle bisherigen Erfolge dieses Genres.
Sheriff Will Kane (Gary Cooper) will sein Amt nach der Hochzeit mit Amy (Grace Kelly) aufgeben. An dem Tag soll jedoch der Gangster Frank Miller in seine Stadt kommen, den Kane einst ins Gefängnis brachte. Kane flieht nicht vor Millers Rache und wartet auf den Zug, der ihn bringen soll. Amy droht, Kane zu verlassen, wenn er bleibt, und auch die Bürger der Stadt verweigern ihm die Hilfe. Als Miller um zwölf Uhr die Stadt betritt, stellt sich Kane dem Kampf und siegt. Er wirft seinen Mitbürgern den Sheriffstern vor die Füße und verlässt die Stadt.
Zinnemanns Film intensiviert das Geschehen durch die Einheit von Erzählzeit und erzählter Zeit: Beide betragen 90 Minuten. »Zwölf Uhr mittags« wird zum Kultwestern. Gary Cooper verkörpert den neuen Typ des Western-Helden, der an seinem Auftrag zweifelt, zuletzt aber die Gerechtigkeit schützt.
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