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LEXIKON

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Glenn, US-amerikanische Schauspielerin, * 19. 3. 1947 Greenwich, Conn.; begann als Theaterschauspielerin, gelangte zu Filmruhm durch die differenzierte Darstellung starker Frauencharaktere; Filme: „Garp“ 1982; „Eine verhängnisvolle Affäre“ 1987; „Gefährliche Liebschaften“ 1988; „Das Geisterhaus“ 1993; „Air Force One“ 1997; „Cookies Fortune“ 1999; „Die Frauen von Stepford“ 2004; „Spuren eines Lebens“ 2007; auch erfolgreiche TV-Darstellerin (z. B in den Serien „The Shield“ 2005 und „Damages“ 2007 ff.).
  • Deutscher Titel: Eine verhängnisvolle Affäre
  • Original-Titel: FATAL ATTRACTION
  • Land: USA
  • Jahr: 1987
  • Regie: Adrian Lyne
  • Drehbuch: James Dearden
  • Kamera: Howard Atherton
  • Schauspieler: Michael Douglas, Glenn Close, Anne Archer, Ellen Hamilton Latzen
Kontroverse Diskussionen löst Adrian Lynes Thriller »Eine verhängnisvolle Affäre« aus.
Dan Gallagher (Michael Douglas), ein glücklich verheirateter, aufstrebender Anwalt, trifft an einem Wochenende, das er ohne Frau und Tochter allein in New York verbringt, die attraktive und alleinlebende Lektorin Alex Forrest. Es kommt zum »One-Night-Stand«, dem Dan aber keinerlei Bedeutung beimisst. So kehrt er zurück in sein behagliches Familiennest.
Umso größer ist sein Schreck, als Alex selbstbewusst Ansprüche an ihn stellt. Dan weist jegliche Verantwortung von sich, und wenn er sich anfangs durch ihr offensives Werben geschmeichelt fühlte, so weicht dies mehr und mehr purer Angst: Vor ihren Selbstmorddrohungen, vor dem Psycho-Terror, den sie auf alle Familienmitglieder ausübt, vor allem aber vor dem Zusammenbruch seiner scheinbar so heilen Welt.
Mit diesen Szenen psychischer und physischer Gewalt schlägt das psychologisch aufgebaute Melodram um Schuld und Verantwortung in einen Thriller mit effektvoll inszenierten Schock-Momenten um. Bezüge zu anderen Filmen sind unübersehbar. So ist die spannende Badewannen-Szene Henri-Georges Clouzots Film »Die Teuflischen« (1955) entlehnt. Angesichts der Rückbesinnung auf dauerhafte Zweierbeziehungen im Zeitalter von AIDS ist der enorme kommerzielle Erfolg der »verhängnisvollen Affäre« vorprogrammiert: Mit Einnahmen von 156 Mio. Dollar avanciert er 1988 zum Kino-Hit in den USA.
  • Deutscher Titel: Das Geisterhaus
  • Original-Titel: DAS GEISTERHAUS
  • Land: Deutschland
  • Jahr: 1993
  • Regie: Bille August
  • Drehbuch: Bille August, nach einem Roman von Isabel Allende
  • Kamera: Jörgen Persson
  • Schauspieler: Jeremy Irons, Meryl Streep, Winona Ryder, Glenn Close
»Das Geisterhaus« ist die filmische Adaption der gleichnamigen Familienchronik von Isabel Allende. Nach Ansicht der Kritiker heben auch die zahlreichen Leinwandgrößen neben den Stars Meryl Streep, Jeremy Irons und Glenn Close sind in Nebenrollen u.a. Antonio Baderas, Vanessa Redgrave und Armin Mueller-Stahl zu sehen die Qualität des Films nicht an; das dichte Format der Vorlage wird nicht erreicht.
»Das Geisterhaus« erzählt über einen Zeitraum von 50 Jahren von dem bewegten Schicksal einer chilenischen Bürgerfamilie bis zum Militärputsch 1973. Der Film reiht aber nur Geschehnisse aneinander, wo das Buch in Fabulierlust schwelgt. Die Darstellung der mystischen Ereignisse und der Bedrohung durch die politischen Veränderungen wirkt in den zu Inhaltsangaben komprimierten Episoden z.T. konstruiert.
Der von dem dänischen Regisseur Bille August für den deutschen Produzenten Bernd Eichinger hergestellte Film erreicht trotz kritischer Stimmen in Deutschland ein großes Publikum.
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