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LEXIKON

China

Vom Kontinentalklima im Nordwesten zum Monsunklima im Südosten

Durch die riesige Ausdehnung hat China Anteil an höchst unterschiedlichen Klimazonen. Bedingt durch die gewaltige Landmasse ist das Klima im Nordwesten extrem kontinental mit großen jahreszeitlichen Temperaturgegensätzen und geringen Niederschlägen. Demgegenüber reicht die Südostküste schon in die tropische Klimazone und erhält die meisten Niederschläge während des sommerlichen Südwestmonsuns.
Wüstenhaft trocken und winterkalt sind die Gebirge und Hochplateaus im westlichen und nördlichen zentralasiatischen Landesteil. Im Tarimbecken und der Dsungarei, die durch Randgebirge von der Zufuhr pazifischer Feuchtluft abgeschnitten sind, konnten sich ausgedehnte Wüsten bilden. Hier und in den Trockengebieten Tibets und der Inneren Mongolei liegen die Niederschläge teilweise unter 100 mm im Jahr. Extrem kalte und schneearme Winter mit einem Januarmittel von -20 °C herrschen in der mandschurischen Tiefebene. Im Juli werden dagegen im Schnitt 23 °C gemessen, eine sommerliche Durchschnittstemperatur, die für fast ganz China gilt.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Hochgebirge und Plateaus im Westen
    2. Trockengürtel im Nordwesten und Norden
    3. Vom Löß zum Karst
    4. Dicht besiedelte Ebenen
    5. Flusslandschaften in Gefahr
    6. Vom Kontinentalklima im Nordwesten zum Monsunklima im Südosten
  3. Bevölkerung
    1. Vielvölkerstaat
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
    1. Landwirtschaft im Umbruch
    2. Immense Rohstoffvorkommen
    3. Expandierende Industrie
    4. Beliebtes Reiseziel
    5. Verkehrsnetz im Ausbau
  7. Geschichte
    1. China bis zum Einfall der Mongolen
    2. Die Entwicklung bis zum Ende des Kaiserreiches
    3. Republik und Bürgerkrieg
    4. Die Volksrepublik unter der Herrschaft Mao Zedongs
    5. Reformen und wirtschaftlicher Aufstieg
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