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LEXIKON

China

Vielvölkerstaat

Das staatstragende Volk sind die Han-Chinesen, die etwa 92% der Bevölkerung stellen. Der überwiegende Teil spricht die chinesische Hochsprache, den früher Mandarin genannten nordchinesischen Beijing-Dialekt. Daneben gibt es noch sieben weitere, z. T. erheblich voneinander abweichende Hauptdialekte. Zwei Drittel der Volksrepublik China werden traditionell von Minderheiten besiedelt, von denen 55 offiziell als solche anerkannt sind. Dazu gehören die Hui im Norden und Nordwesten (hauptsächlich in dem für sie eingerichteten Autonomen Gebiet Ningxia), die im Südwesten lebenden Zhuang, ein Tai-Volk, die ebenfalls im Süden lebenden Miao und die Mandschu im Nordosten. Das größte Turkvolk sind die überwiegend in der Autonomen Region Xinjiang im Nordwesten lebenden Uiguren, die zunehmend unter Repressalien seitens der Pekinger Regierung leiden und die sich ebenso wie die über 4 Mio. Tibeter einer seit Jahrzehnten von der Zentralregierung geförderten Ansiedlung von Han-Chinesen gegenübersehen.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Hochgebirge und Plateaus im Westen
    2. Trockengürtel im Nordwesten und Norden
    3. Vom Löß zum Karst
    4. Dicht besiedelte Ebenen
    5. Flusslandschaften in Gefahr
    6. Vom Kontinentalklima im Nordwesten zum Monsunklima im Südosten
  3. Bevölkerung
    1. Vielvölkerstaat
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
    1. Landwirtschaft im Umbruch
    2. Immense Rohstoffvorkommen
    3. Expandierende Industrie
    4. Beliebtes Reiseziel
    5. Verkehrsnetz im Ausbau
  7. Geschichte
    1. China bis zum Einfall der Mongolen
    2. Die Entwicklung bis zum Ende des Kaiserreiches
    3. Republik und Bürgerkrieg
    4. Die Volksrepublik unter der Herrschaft Mao Zedongs
    5. Reformen und wirtschaftlicher Aufstieg
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