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LEXIKON

China

Hochgebirge und Plateaus im Westen

Die größte Hochebene des Landes ist das in seinem Zentrum abflusslose und durchschnittlich 4500 m hohe Qinghai-Tibet-Plateau im Südwesten. Abgegrenzt wird diese höchstgelegene Landmasse der Erde vom Kunlun Shan im Norden, vom Karakorum im Westen, vom Himalaya im Süden und von den Osttibetischen Randketten im Osten. In den größtenteils vergletscherten Gebirgen Karakorum und Himalaya ragen die höchsten Gipfel der Erde auf (Mount Everest, 8846 m). Der Transhimalaya teilt das Hochland von Tibet in einen wüstenhaften nördlichen Teil und in einen südlichen Teil mit den Oberläufen des Brahmaputra und des Indus. In diesem wirtschaftlichen und kulturellen Kernraum Tibets ist bei gemäßigtem Klima auch Ackerbau möglich. Weiter im Norden liegen von kleineren Bergketten abgeteilte trockenkalte, wüstenhafte und nahezu vegetationslose Hochbecken mit Schuttflächen, Salzsümpfen und Endseen, darunter im Osten das Becken von Qinghai und im Norden das etwas flachere Qaidambecken.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Hochgebirge und Plateaus im Westen
    2. Trockengürtel im Nordwesten und Norden
    3. Vom Löß zum Karst
    4. Dicht besiedelte Ebenen
    5. Flusslandschaften in Gefahr
    6. Vom Kontinentalklima im Nordwesten zum Monsunklima im Südosten
  3. Bevölkerung
    1. Vielvölkerstaat
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
    1. Landwirtschaft im Umbruch
    2. Immense Rohstoffvorkommen
    3. Expandierende Industrie
    4. Beliebtes Reiseziel
    5. Verkehrsnetz im Ausbau
  7. Geschichte
    1. China bis zum Einfall der Mongolen
    2. Die Entwicklung bis zum Ende des Kaiserreiches
    3. Republik und Bürgerkrieg
    4. Die Volksrepublik unter der Herrschaft Mao Zedongs
    5. Reformen und wirtschaftlicher Aufstieg
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