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LEXIKON

Chile

Bevölkerung

Die ethnische Zusammensetzung Chiles ist mit einem Anteil von 90% Mestizen und Weißen im Vergleich zu anderen südamerikanischen Ländern sehr homogen. Zur indianischen Minderheit gehören im Süden die etwa 200 000 zum Volk der Mapuche zählenden Araukaner und im Norden etwa 10 000 Aymará-Indianer. Die meisten Indianer leben in ärmlichen Verhältnissen.
Chile ist eine Klassengesellschaft mit einer kleinen, überwiegend weißen Oberschicht, einer für südamerikanische Verhältnisse relativ großen Mittelschicht und einer breiten Unterschicht. Die Bevölkerung wächst im südamerikanischen Vergleich sehr langsam, die Säuglingssterblichkeit ist die niedrigste des gesamten Kontinentes.
Während drei Viertel der Einwohner in Mittelchile leben, sind der Norden und Süden kaum bevölkert. Die meisten Chilenen wohnen in den städtischen Regionen Santiago de Chile, Viña del Mar, Concepción und Valparaíso. Der Zustrom der Landbevölkerung in die städtischen Zentren hält unvermindert an und führt zum Anwachsen der Armenviertel („Poblaciones“).
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Nord-Süd-Gliederung
    2. Erdbeben und Vulkanismus
    3. Subtropisch-trocken bis subpolar-kühl
  3. Bevölkerung
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
    1. Landwirtschaft und Fischerei
    2. Abhängigkeit vom Bergbau
    3. Tourismus in den Anfängen
    4. Nord-Süd-Verkehr
  7. Geschichte
    1. Spanische Kolonie
    2. Unabhängigkeit und Prosperität
    3. Entwicklung bis zum Sturz Allendes
    4. Diktatur und Rückkehr zur Demokratie
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