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LEXIKON

Cäsar

Politischer Aufstieg und Gallischer Krieg

Der Abkömmling einer alten Patrizierfamilie (Iulier) begann seine politische Laufbahn in einer Zeit politischer Unruhen an der Seite der Popularen („Volkspartei“). 69 v. Chr. Quaestor in Spanien, 63 v. Chr. zum Pontifex Maximus gewählt, ging Cäsar 61 v. Chr. als Propraetor nach Spanien. Im Jahr 60 v. Chr. schloss er das 1. Triumvirat, ein geheimes Abkommen mit Pompeius und Crassus gegen die Partei der Optimaten.
59 v. Chr. wurde er Konsul, ging im Jahr darauf als Prokonsul für fünf Jahre nach Gallien und setzte nach Ablauf dieser Frist die Verlängerung seiner Amtszeit um fünf Jahre durch. Cäsar unterwarf das Gebiet des heutigen Frankreich, Belgien und der Niederlande bis zum Rhein, drang 55 und 53 v. Chr. über den Rhein in germanisches Gebiet und 55/54 v. Chr. zweimal nach Britannien bis zur Themse vor; 52 v. Chr. warf er einen blutigen Aufstand der Gallier unter Führung des Vercingetorix nieder. Durch diese Erfolge und sein starkes, kampferprobtes Heer war Cäsar zu einer Macht gelangt, die den römischen Senat mit berechtigter Sorge erfüllte.
  1. Einleitung
  2. Politischer Aufstieg und Gallischer Krieg
  3. Der Bürgerkrieg
  4. Alleinherrschaft und gewaltsames Ende
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