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LEXIKON

Cäsar

Der Bürgerkrieg

Als er sich in Abwesenheit zum Konsul für 48 v. Chr. bewerben wollte, beschloss der Senat, Cäsar habe sein Heer zu entlassen und auf die Provinzen zu verzichten; gleichzeitig wurden dem Pompeius und den übrigen Amtsträgern diktatorische Vollmachten übertragen. Da ergriff Cäsar die Initiative, überschritt 49 v. Chr. mit seinem Heer den Rubikon (damals der Grenzfluss zwischen Italien und Gallia cisalpina), eroberte in zwei Monaten Italien und bald darauf Spanien und brachte 48 v. Chr. Pompeius bei Pharsalos in Thessalien eine entscheidende Niederlage bei.
Pompeius entwich nach Ägypten und wurde dort ermordet. Cäsar besetzte Alexandria und entschied den ptolemäischen Thronstreit für Kleopatra, die er 47 v. Chr. als Königin Ägyptens einsetzen konnte. Nach seinem Sieg über die Reste der Pompeianer in Nordafrika bei Thapsus 46 v. Chr. und in Südspanien bei Munda 45 v. Chr. wurde ihm die Diktatur auf Lebenszeit übertragen.
  1. Einleitung
  2. Politischer Aufstieg und Gallischer Krieg
  3. Der Bürgerkrieg
  4. Alleinherrschaft und gewaltsames Ende
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