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LEXIKON

Buddhsmus

Kanonische Schriften

Es existiert keine Schrift, die für alle Buddhisten gleichermaßen verbindlich ist. Im 1. Jahrhundert v. Chr. fassten Theravada-Mönche ihre bisher nur mündlich überlieferte Lehre schriftlich zusammen. Die in einer aus dem Sanskrit abgeleiteten Sprache (Pali) abgefasste Sammlung von Schriften bildet den einzigen Kanon heiliger Texte, das Tripitaka („Dreikorb“, da die Schriften in drei [tri] Körben [pitaka] gesammelt wurden). Es gilt jedoch nicht wie Koran oder Bibel als Wort Gottes, sondern dient als Material- und Interpretationsgrundlage der religiösen Lehre. Die Theravada-Schriften umfassen Ordensregeln für Mönche und Nonnen, Lehrreden des Buddha sowie philosophische Kommentare derselben.
  1. Einleitung
  2. Buddhas Heilslehre
  3. Leben als Pflicht für den Einzelnen
  4. Schulen und Riten
  5. Kanonische Schriften
  6. Verbreitung des Buddhismus
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