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LEXIKON

Buchführung

als kaufmännische Buchführung die systematische regelmäßige Aufschreibung aller Geschäftsvorfälle mit Wertangabe, beginnend mit der Eröffnungsbilanz. Bei der einfachen Buchführung werden alle Zugänge und Abgänge unabhängig voneinander auf einigen wenigen Konten verbucht.
Dagegen bedient sich die doppelte Buchführung des Prinzips der Doppik, wonach jeder Geschäftsvorfall eine doppelte Wirkung hat, d. h. jede Minderung auf einem Konto eine Mehrung auf einem anderen Konto bedeutet. Bei jeweils gleichzeitiger Buchung auf den beiden betroffenen Konten bleibt die Gleichheit der Summen beider Seiten der Bilanz ständig erhalten.
Unter einfacheren Verhältnissen haben sich verschiedene Buchführungssysteme entwickelt, bekannt als italienische, deutsche, französische und amerikanische Buchführung, die sich nach Vielfalt und Aufteilung der Handelsbücher unterscheiden. Davon ist heute noch in Kleinbetrieben die amerikanische Form verbreitet, bei der neben der Textspalte eine Reihe von Spalten für die am häufigsten gebrauchten Hauptbuchkonten und eine Sammelspalte für selten benötigte Konten liegen (Tabellenjournal). Eine moderne Geschäftsbuchführung weist in der Regel ein gemischtes System mit starker Unterteilung entsprechend dem in Betracht kommenden Kontenrahmen auf. Dabei werden die chronologische und die systematische Buchung, bei den älteren Systemen in getrennten Büchern, im Durchschreibeverfahren vereinigt (Durchschreibebuchführung), wozu man sich in Großbetrieben besonderer Buchungsmaschinen mit Rechenwerken sowie der elektronischen Datenverarbeitung bedient (Maschinenbuchführung). Konto.
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