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LEXIKON

Börsenverein

Börsenverein des Deutschen Buchhandels e. V.
der Spitzenverband des herstellenden und vertreibenden Buchhandels in Deutschland, wurde 1825 in Leipzig als Börsenverein der Deutschen Buchhändler gegründet. Dieser war bis 1945 Vertreter des gesamten deutschen Buchhandels, 19451990 des Buchhandels der DDR, 19341990 Herausgeber des „Börsenblatts der Deutschen Buchhändler“ und 1912 Gründer der Deutschen Bücherei. Seit 1948 wurde die Tradition des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler in den westdeutschen Ländern vom Börsenverein Deutscher Verleger- und Buchhändler-Verbände e. V. gewahrt, der 1955 vom Börsenverein in Frankfurt am Main abgelöst wurde. Der Börsenverein ist Mitglied der Internationalen Verleger-Union und der Internationalen Arbeitsgemeinschaft von Sortimenter-Vereinigungen; er gibt das „Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel“ (Frankfurt am Main) heraus, veranstaltet die Frankfurter Buchmesse und verleiht jährlich den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. 1991 fand die Fusion der beiden Börsenvereine unter Namen und Sitz des bis dahin westdeutschen Vereins statt.
Börsenverein: Börsenblatt
Börsenverein: Börsenblatt
Börsenverein des Deutschen Buchhandels e. V: Schriftzug des Titels
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