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LEXIKON

Biofeedback-Therapie

[-fi:dbæk-; griechisch + englisch]
ein psychosomatisches Behandlungsverfahren aus der Verhaltenstherapie, das auf dem Prinzip der sog. operanten Konditionierung aufgebaut ist, also des Lernens im autonomen (unwillkürlichen oder vegetativen) Nervensystem; dabei werden unbewusste biologische Funktionen (z. B. Alpha-Gehirnwellen, Herz- oder Atemfrequenz) elektronisch verstärkt, um die autonomen Körpervorgänge über eine bewusste Rückkopplung (Feedback) zu trainieren. Die Biofeedback-Therapie findet Anwendung bei Migräne, Bluthochdruck und psychosomatischen Erkrankungen.
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