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LEXIKON

Bandscheibenvorfall

Nucleus-pulposus-Hernie
Bandscheibensyndrom, Wirbelsäule
Bandscheibensyndrom, Wirbelsäule
Fehl- und Dauerbelastungen der Wirbelsäule schädigen die Bandscheiben
Vorfall des Bandscheibenkerns (Nucleus pulposus) infolge krankhafter Veränderungen des Bandscheibenfaserrings, meist im Bereich der Lendenwirbelsäule; die Anzeichen eines Bandscheibenvorfalls (Schmerzen, Bewegungsstörungen, Lähmungen u. a.) entstehen durch den Druck des vorgefallenen Bandscheibenkerns auf das Rückenmark bzw. auf die Rückenmarknerven und sind von Ort und Stärke dieses Drucks abhängig.
Je nach Ausmaß der Schädigung erfolgt die Behandlung konservativ durch Bettruhe, Wärmeanwendung, muskelentspannende Medikamente, Massage, später gymnastische Übungen zur Stärkung der Rückenmuskulatur. Bleiben diese Maßnahmen erfolglos, können eine Operation oder eine medikamentöse Auflösung des Gallertkerns (Chemonucleolyse) notwendig werden.
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