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LEXIKON

Argentinien

Traditionell bedeutende Landwirtschaft

Ein Drittel des Exports erwirtschaftet die Landwirtschaft. Den größten Anteil nehmen Rindfleisch und seine Nebenprodukte wie Fleischkonserven und Häute ein. 48 Mio. Rinder und 12 Mio. Schafe grasen auf den Weiden der Pampa und Patagoniens. Die Viehzucht hat eine lange Tradition, schon die frühen spanischen Einwanderer hatten Rinder auf der fruchtbaren argentinischen Pampa weiden lassen. Über die Hälfte der Staatsfläche dient als Weideland, ein Fünftel ist mit Wald bestanden, 9% sind Ackerland.
In den letzten Jahren wurden die Ackerflächen stark ausgeweitet. Argentinien ist mittlerweile weltweit der drittgrößte Produzent von Sojabohnen und gehört zu den wichtigsten Exporteuren von Futtergetreide. Im Westen werden unter künstlicher Bewässerung Wein und Obst, im Nordwesten Zuckerrohr angebaut. Im Nordosten liegen Plantagen mit Mate- und Teesträuchern sowie Tungölbäumen.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Das zentrale Tiefland mal amphibisch feucht, mal trockenes Grasland
    2. Die eintönigen Ebenen Patagoniens
    3. Die mächtigen Vulkankegel der Anden
    4. Klimatische Gegensätze
  3. Bevölkerung
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
    1. Traditionell bedeutende Landwirtschaft
    2. Industrie mit hohen Wachstumsraten
    3. Wichtige Devisen durch den Tourismus
    4. Ungleichmäßige Verkehrserschließung
  7. Geschichte
    1. Kolonialzeit
    2. Schwierige Staatsbildung
    3. Einwanderung und Wirtschaftsaufschwung
    4. Aufstieg Peróns
    5. Militärdiktatur
    6. Die neue Demokratie
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