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LEXIKON

Aquarllmalerei

Malerei mit wasserlöslichen Lasurfarben, Aquarellfarben, die mit Pinsel oder Schwämmchen dünn auf den Grund (meist Papier) aufgetragen werden und ihn durchscheinen lassen. Aquarellmalerei gibt es seit dem 2. Jahrtausend v. Chr. (ägyptische Totenbücher). Als selbständige Gattung zeigte sich die Aquarellmalerei erstmalig bei A. Dürer und A. Altdorfer. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde die Aquarellmalerei besonders in England gepflegt (T. Girtin, J. M. W. Turner); in Frankreich von T. Géricault, E. Delacroix und H. Daumier, in Deutschland von C. D. Friedrich und R. von Alt. Von den Expressionisten bevorzugten sie C. Rohlfs, A. Macke, P. Klee, E. Nolde und die Künstler der Brücke.
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