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LEXIKON

Antioxidnzien

[
Pl., Sg. Antioxidans; grch.
]
Oxidationsinhibitoren
Substanzen, die unerwünschte, durch Einwirkung von Sauerstoff und andere oxidative Prozesse hervorgerufene Veränderungen unterbinden, denen die verschiedensten Materialien ausgesetzt sind, wie Kunststoffe und Kautschuk, Benzine, Düsentreibstoffe, Kosmetika, Fette und Öle. Als Antioxidanzien eingesetzt werden vor allem substituierte Phenole mit tertiären Butyl-Resten, aromatische Amine und deren Metallkomplexe. In Lebensmitteln werden z. B. Vitamin C und E verwendet, die auch natürlich in Lebensmitteln vorkommen und z. B. das Ranzigwerden von Fetten verhindern. Antioxidanzien wirken meist als sogenannte Radikalfänger und unterbinden als solche die durch Radikale eingeleiteten Reaktionen.
Antioxidanzien wie die Vitamine C und E, Provitamin A (ß-Carotin), sekundäre Pflanzenstoffe wie Carotinoide, Polyphenole und Flavonoide, Enzyme und Spurenelemente wie Zink und Selen, die in unterschiedlichen Mengen in Lebensmitteln vorkommen, spielen auch im Körper eine wichtige Rolle zum Schutz der Zellen vor freien Radikalen. Sie können so arteriosklerotischen Erkrankungen vorbeugen. Dass sie auch das Risiko für Krebserkrankungen verringern, konnte bisher allerdings nicht nachgewiesen werden. Von Nahrungsergänzungsmitteln zur Krebsvorsorge wird abgeraten. Stattdessen wird eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Obst und Gemüse empfohlen
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