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LEXIKON

Anlasser

Elektrotechnik
Vorrichtung, die beim Anlassen eines Elektromotors dafür sorgt, dass unzulässig hohe Ströme, die beim direkten Einschalten (Grobeinschaltung) entstehen und Motor und Netz gefährden würden, vermieden werden. Sie besteht meist aus einer Reihe von Widerständen, oft als Drahtspirale gewickelt, die beim Anlassvorgang nach und nach überbrückt und aus dem Stromkreis herausgenommen werden. Bei Flüssigkeitsanlassern wird der Widerstand dadurch verringert, dass Elektroden (meist Metallplatten) allmählich in eine Flüssigkeit (wässrige Lösung) getaucht werden (stetige Widerstandsverringerung). Bei modernen Elektroantrieben übernimmt häufig eine elektronische Stromregelung die Anlasserfunktion.
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