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LEXIKON

Allende

Isabel, chilenische Schriftstellerin, Nichte von Salvador Allende Gossens, * 2. 8. 1942 Lima; ging nach dem Militärputsch 1973 ins Exil nach Venezuela, lebt seit 1989 in den USA; wurde international bekannt mit ihrem ersten Roman „Das Geisterhaus“ (1982, deutsch 1984), in dem sie die Geschichte einer chilenischen Großfamilie bis in die Zeit der Diktatur Pinochets erzählt; auch ihre weiteren Romane sind chronistisch-biografisch angelegt: „Von Liebe und Schatten“ 1984, deutsch 1986; „Eva Luna“ 1987, deutsch 1988;
„Paula“ 1994, deutsch 1995;
„Aphrodite Eine Feier der Sinne“ 1997, deutsch 1998; „Fortunas Tochter“ 1998, deutsch 1999; „Zorro“ 2005, deutsch 2005; „Inés meines Herzens“ 2007, deutsch 2008; „Die Insel unter dem Meer“ 2009, deutsch 2010.
Allende, Isabel
Isabel Allende
  • Erscheinungsjahr: 1982
  • Veröffentlicht: Chile
  • Verfasser:
    Allende
    , Isabel
  • Deutscher Titel: Das Geisterhaus
  • Original-Titel: La casa de los espíritus
  • Genre: Roman
Beim Verlag Plaza & Janés in Barcelona erscheint der Roman »Das Geisterhaus« von Isabel Allende (* 1942). Dieser erste Roman der Autorin wird ein Welterfolg und behauptet in zahlreichen Ländern auf Jahre hinaus seinen Platz auf den Bestsellerlisten. Die sich über vier Generationen erstreckende Familienchronik gewährt Einblick in die Hintergründe politisch-sozialer Wirklichkeit Chiles bis kurz nach dem Sturz des ersten sozialistischen Präsidenten, Salvador Allende (1973), dessen Nichte die Autorin ist. Im Zentrum des Geschehens steht der gesellschaftliche und politische Aufstieg des Despoten Trueba.
Die deutsche Übersetzung erscheint 1984.
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