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LEXIKON

Afrika

Klima

Afrika wird als einziger Erdteil von beiden Wendekreisen geschnitten. Es ist überwiegend ein Tropenkontinent, doch reicht es im Norden und Süden in die Subtropen hinein. Die tropischen Klimazonen folgen beiderseits des Äquators fast symmetrisch aufeinander. Um das tropisch-feuchtheiße Kerngebiet des Kongobeckens und der Oberguineaküste mit gleichmäßigen Mitteltemperaturen aller Monate über 18 °C und hohen Niederschlägen ohne Trockenzeit legt sich im Norden, Osten und Süden ein Gürtel wechselfeuchten, heißen Savannenklimas mit Regen- und Trockenzeiten. Die Niederschläge fallen hier zur Zeit des Sonnenhöchststandes. Zum wechselfeuchten Savannenklima gehören auch die Äquatorgebiete in Ostafrika, wo es im Sommer zu ausgeprägter Trockenzeit kommt. Im Norden und Süden schließen sich an die wechselfeuchten Klimate die großen Trockengebiete der Sahara bzw. der Namib und Kalahari mit höchstens episodischen Niederschlägen und großen täglichen Temperaturschwankungen an. Die Landstriche am Roten Meer, die südliche Sahara und der nördliche Sudan gehören zu den heißesten der Erde; das mittlere tägliche Maximum erreicht hier im Juli 40°50°C. Sommertrockenes Klima von mediterranem Typus tritt im Kapland und in größerem Umfang im Atlasgebiet auf.
Vegetationszonen der Erde
Vegetationszonen der Erde
Namib: Dünenlandschaft
Namib
Dünenlandschaft in der Wüste Namib.
  1. Einleitung
  2. Natur
  3. Oberflächengestalt
  4. Gewässer
  5. Klima
  6. Pflanzen- und Tierwelt
  7. Bevölkerung
  8. Wirtschaft
  9. Verkehr
  10. Erforschung
  11. Geschichte
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