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LEXIKON

Afrika

Gewässer

Die meisten Ströme haben ausgedehnte Quellgebiete auf den breiten, Wasser scheidenden Schwellen, sammeln ihr Wasser in großen Becken und durchbrechen mit ihrem Unterlauf die Randschwellen in engen Schluchten mit Wasserfällen und Stromschnellen. Diese Fälle und Schnellen beeinträchtigen die Schiffbarkeit ebenso wie die Wasserstandsschwankungen in den wechseltrockenen Becken. Die von den Randschwellen kommenden Flüsse sind meist sehr kurz. Dagegen haben die Gewässer eine erhebliche Bedeutung als Energiequelle. Längster Strom Afrikas und der Erde ist der Nil (6671 km). Andere große Ströme sind Kongo, Niger, Sambesi, Ubangi, Kasai und Oranje. Die höchsten Wasserfälle sind die Tugelafälle (948 m) in Südafrika, die bekanntesten die Victoriafälle (bis 107 m) des Sambesi.
Sambesi: Flusslandschaft
Sambesi
Abendstimmung am Sambesi
Victoriafälle
Victoriafälle
Die Victoriafälle am Sambesi liegen im Süden von Sambia auf der Landesgrenze zu Simbabwe.
Mit Ausnahme des Tschadsees finden sich die größten Seen im ostafrikanischen Hochland in oder zwischen den großen Grabenbrüchen: Victoriasee, Tanganjikasee, Malawisee, Turkanasee, Albertsee und Mwerusee.
  1. Einleitung
  2. Natur
  3. Oberflächengestalt
  4. Gewässer
  5. Klima
  6. Pflanzen- und Tierwelt
  7. Bevölkerung
  8. Wirtschaft
  9. Verkehr
  10. Erforschung
  11. Geschichte
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