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LEXIKON

Afrika

Geschichte

Nach dem heutigen Stand der vorgeschichtlichen Forschung muss der Raum, in dem die Ahnen des heutigen Menschen zum systematischen Werkzeuggebrauch übergingen, im südlichen und östlichen Afrika gesucht werden. Hier liegen die wichtigsten Fundstätten für frühmenschliche Überreste und Steinwerkzeuge (Oldoway-Schlucht, Tansania).
Altsteinzeitliche Kulturen sind in verschiedenen Teilen Afrikas nachweisbar (zwischen ca. 8000 und 6000 v. Chr.). Klimawandel (ca. 2500 v. Chr.) machte das vorher versumpfte Niltal und die südlich der Sahara gelegenen Zonen für Menschen kultivierbar. Mit der Vereinigung von Ober- und Unterägypten durch einen König, den die Überlieferung Menes nennt (ca. 3200 oder 3000 v. Chr.), beginnt die Geschichte Afrikas im engeren Sinn.
Die sich zur Wüste wandelnde Sahara isolierte den nordafrikanischen Küstensaum am Mittelmeer weitgehend (allerdings nie vollständig) vom übrigen Afrika, während Ägypten und die südlich anschließenden Teile des Niltals stets ein Verbindungsweg zwischen dem europäisch-vorderasiatischen Raum und Innerafrika waren. Staatliche und gesellschaftliche Merkmale Altägyptens: Gottkönigtum auf der materiellen Basis der Landwirtschaft und der spirituellen Basis einer Natur- und Fruchtbarkeitsreligion finden sich bei vielen afrikanischen Völkern. Ab 745 v. Chr. eroberten die Fürsten von Kusch, deren Hauptstadt bei Donqola zwischen dem 3. und 4. Katarakt lag, Ägypten; bedeutendster Herrscher dieser „schwarzen“ XXV. Dynastie war Taharka der Große (690664 v. Chr.).
300 v. Chr. verlegte Kusch seine Hauptstadt nach Meroë zwischen den 5. und 6. Katarakt. Hier entwickelte sich für Jahrhunderte ein bedeutendes politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum (Eisenschmelze, alphabetische Schrift), das nach Äthiopien sowie in den mittleren und westlichen Sudan ausstrahlte.
Die Berberstaaten Numidien und Mauretanien mussten sich mit fremder Herrschaft abfinden. Das phönizische Karthago war von seiner Gründung (Legende: 814 v. Chr.) bis zu seiner Zerstörung durch Rom (146 v. Chr.) Vormacht im heutigen Maghreb. Ägypten fiel 525 v. Chr. unter persische Herrschaft (Kambyses), den Persern folgten 33230 v. Chr. die Makedonier (Alexander der Große (Alexander III., König von Makedonien) bis Kleopatra VII.), ihnen die Römer (Augustus). Die römische Periode in Nordafrika ist durch Widerstand der Einheimischen gekennzeichnet, die sich vornehmlich des Christentums zum Ausdruck ihrer Eigenständigkeit bedienten. Nach dem Konzil von Chalcedon (451 n. Chr.) trieb Opposition gegen Rom/Byzanz die ägyptische (koptische) Kirche in das Lager der Monophysiten. Auch Äthiopien übernahm das monophysitische Christentum. Die amtliche Kirche in Nordwestafrika blieb katholisch (Tertullian, * 160,  230, Augustinus, * 354,  430). In der westlichen Sahara um 200 sammelten sich nomadische Völker südlich der Römergrenze zu kräftigen Staaten (Garamanten), die die römischen Provinzen bedrohten. Die islamischen Araber wurden der mürben römischen Macht in Ägypten und Nordwestafrika leicht Herr: 642 besetzten sie Ägypten, 697 fiel Karthago.
Die bedeutendsten Staaten der Sudanischen Kultur im westlichen und mittleren Sudan waren: Ghana, entstanden um 400, vernichtet durch die islamischen Almoraviden 1077; Kanem, entstanden spätestens im 9. Jahrhundert, östlich vom Tschadsee, um 1100 islamisiert; Songhai, etwa ebenso alt, im 11. Jahrhundert islamisiert; die Hausa-Staaten (Kano u. a.) im heutigen Nord-Nigeria, entstanden um die Jahrtausendwende, partiell islamisiert; und Mali, das von seinem ersten großen Herrscher Sundjata Keita (12351255) zur Vormacht im westlichen Sudan erhoben wurde und eine überwiegend islamische Kultur hatte. Als es um 1450 zerfiel, trat Songhai seine Nachfolge an: Askia (Kaiser) Mohammed I. (14931528) übernahm den Islam und leitete die höchste Blütezeit der Sudanischen Kultur in diesem Gebiet ein. Arabische Bildung drang vor, Universitäten entstanden; die politische Macht Songhais reichte vom Senegal bis Kano, bis tief in die Sahara und in das heutige Burkina Faso. Weiter südlich bildeten sich die Reiche der Mossi und der Yoruba. Songhai wurde 1591 zerstört. Ein westlicher Zweig der Bantu gründete vermutlich im 14. Jahrhundert das Kongo-Reich. Im 9. Jahrhundert saßen die Luba bereits in Katanga und beuteten Kupferminen aus. Im 11. Jahrhundert erschienen vermutlich die Mashona in Rhodesien und begannen mit dem Bau steinerner Städte (Simbabwe).
Die monophysitisch-christlichen Staaten Nordostafrikas sahen sich seit der Eroberung Ägyptens durch den Islam von der übrigen Christenheit abgeschnitten. In Nubien erlag Donqola den Muslimen 1315, Soba (beim heutigen Khartum) erst 1504. In Äthiopien stellte Yekuno Amlak 1270 die Dynastie wieder her.
Spezifisch afrikanische Impulse standen hinter den Reichsgründungen der Fatimiden (ausgehend von Berbern Algeriens um 900, Eroberung Ägyptens 9691171), der Almoraviden (Eroberung Marokkos 1069, Spaniens 1103) und der Almohaden (ausgehend von Südmarokko um 1125, Herrschaft über den Maghreb 11471269).
Seit etwa 1200 entstanden an der Ostküste, vor allem zwischen Malindi und Kilwa, islamische Stadtstaaten, in deren Bereich sich aus arabischen und Bantu-Elementen die Swahili- (d. h. „Küsten“-) Sprache herausbildete. Im ostafrikanischen Hinterland konstituierten sich vermutlich erst um 1700 die Reiche der Hima (Bunyoro, Buganda, Rwanda u. a.) im Gebiet der großen Seen. Im heutigen Simbabwe errichtete um 1440 die Militärkaste der Rozwi ein Reich.
Die Erforschung der afrikanischen Westküste durch Portugiesen begann unter Heinrich dem Seefahrer (* 1394,  1460). Um die Verbindung nach Indien zu sichern, nahm Portugal Anfang des 16. Jahrhunderts die ostafrikanische Küste in Besitz, fast gleichzeitig mit der Unterwerfung des islamischen Nordafrikas durch die osmanischen Türken. Portugal rettete Äthiopien unter Kaiser Claudius (15401559) vor der Überflutung durch eine neue islamische Eroberungswelle. An der Westküste verdrängten Holländer, Franzosen u. a. westeuropäische Seefahrer, vor allem aber Engländer, im 16. Jahrhundert die Portugiesen (außer in Angola) und organisierten den Sklavenhandel nach Amerika in großem Stil. Die Europäer besetzten nur kleine und schwache Küstenforts. Sie kauften Sklaven von afrikanischen Mittelsmännern, die ihrerseits von mächtigen Militärherrschern des Inneren beliefert wurden. Bezahlt wurde u. a. mit Feuerwaffen, die den Staaten in Küstennähe ein Übergewicht über die früher viel stärkeren Reiche der sudanesischen Savanne verschaffte. Ashanti im heutigen Ghana und Dahomey, beide Reiche um 1700 errichtet, verdankten so ihre Macht dem Sklavenhandel. Zwischen 1500 und 1880 dürften mindestens 10 Mio. Menschen Afrika zwangsweise über den Atlantik verlassen haben.
Holländer errichteten 1652 am Kap die erste europäische Siedlung in Afrika; um 1770 stießen sie mit den Xhosa, einem Bantuvolk, zusammen, das in heftigen Kämpfen („Kaffernkriege“) unterworfen wurde. In Natal errichtete Tschaka (18071828) den Militärstaat der Zulu; seine grausame Kriegführung löste weiträumige Flucht- und Konzentrationswanderungen aus, die u. a. zur Konsolidierung der Basuto-Nation im heutigen Lesotho und zur Gründung des Ndebele-Reichs in Rhodesien führten.
Das islamische Afrika wurde durch den Vorstoß Napoleons I. nach Ägypten 1798 und durch die französische Eroberung von Algier 1830 so stark aufgerüttelt, dass es im 19. Jahrhundert eine große Zahl von politisch-religiösen Reformbewegungen hervorbrachte. Vorher schon, 1804, hatte der Ful Usman dan Fodio im heutigen Nord-Nigeria den „Heiligen Krieg“ (18041810) gegen die nachlässigen Muslime in den Hausa-Staaten gepredigt. In wenigen Jahren schufen er und sein Sohn Mohammed Bello einen in Emirate gegliederten Staat, der erobernd bis in das Yorubaland und nach Nord-Kamerun (Adamaoua) ausgriff. Im westlichen Sudan gründete Omar Saidu Tall (* 1797,  1864) einen weiteren islamischen Reformstaat.
Im 18. Jahrhundert hatten die Herrscher von Oman die portugiesische Macht auf Mosambik zurückgedrängt. Die Intensivierung des Handels (vor allem steigende Nachfrage nach Elfenbein) erzeugte im 19. Jahrhundert schwere Erschütterungen entlang der transafrikanischen Handelswege südlich des Kongobeckens. Oft bildeten sich neue afrikanische Reiche (Chokwe in Ostangola/Katanga, das Bayeke-Reich des Nyamwezi-Händlers Msiri in Katanga nach 1856) oder arabische Privatkolonien; um 1870 schuf Mohammed Ben Hamed („Tippu Tib“, * um 1838,  1905) im östlichen Kongogebiet ein geschlossenes arabisches Handelsreich. War diese Entwicklung vornehmlich von kommerziellen Interessen diktiert, so dienten die Reichsgründung des Mahdi Mohammed Ahmed im östlichen Sudan (18811899) und die militärische Disziplinierung der Senussi in der Cyrenaica dem reformatorischen Impuls des afrikanischen Islams.
Auf Madagaskar erstarkte unter dem König von Merina, Radama I. (18101828), ein nichtislamisches Staatswesen, das sich um europäische Hilfe bei der Modernisierung bemühte.
In Südafrika trug der große Treck der Buren (seit 1837) weiße Herrschaft weit ins Innere; die Republik Transvaal konstituierte sich 1856. Gleichzeitig dehnte Frankreich seinen alten Besitz am Senegal systematisch ins Hinterland aus, während aus den USA nach Liberia ausgesiedelte ehemalige Sklaven 1847 eine unabhängige Republik proklamierten.
Der Erschließung Afrikas durch europäische Forscher und christliche Missionare folgte Ende des 19. Jahrhunderts die politische Unterwerfung fast des ganzen Erdteils und seine Aufteilung unter westeuropäische Kolonialmächte. Das Startsignal für den Wettlauf um Kolonien gaben König Leopold II. von Belgien mit seinen Erwerbungen am Kongo 1879 sowie die britische Regierung mit der Besetzung Ägyptens (1882) nach dem Bau des Suezkanals. England, dessen Interessen in Süd- und Zentralafrika besonders durch Cecil Rhodes verfochten wurden, besiegte 18991902 die Burenrepubliken und vereinigte sie mit Kapland und Natal zur Südafrikanischen Union (1910). Andere bedeutende Länder Afrikas, die an England fielen, waren Uganda und Kenia in Ostafrika, der Sudan, Nigeria und die Goldküste (Ghana) in Westafrika. Frankreich erwarb von seinen Küstenplätzen (am Senegal, an der Elfenbeinküste (Côte dIvoire), in Dahomey (Benin) und am Kongo) aus ein zusammenhängendes Landreich. Durch die Sahara war es mit Französisch-Nordafrika verbunden, zu dem Tunesien (seit 1881) und Marokko (seit 1912) als Protektorate gehörten. Das Deutsche Reich sicherte sich Kolonialbesitz
Über die Ziele des Kolonialbesitzes
Über die Ziele des Kolonialbesitzes
Zu den treibenden Kräften der deutschen Kolonialpolitik zählt Carl Peters, Mitbegründer der Gesellschaft für deutsche Kolonisation und später Reichskommissar in Ostafrika. Peters ist ein besonders rücksichtsloser Vertreter einer sozialdarwinistischen Weltsicht.

Der Kampf ums Dasein wird auf ewig Sieger und Besiegte haben, er wird mit der Schmälerung des Nähr- und Ellenbogenraumes für die Individuen stets heftiger werden.

Diesen Kampf durch einen allgemeinen Friedensschluss zu beseitigen, ist ein frommer Wunsch, dem es in der Geschichte wie im Wesen der Menschheit an jeder Voraussetzung fehlt. Was wir dagegen im Folgenden nachweisen möchten, ist die Möglichkeit, in diesem Kampf auf geraume Zeit für eine Nation das Übergewicht zu erringen und auf Grund dieses Übergewichts dieser Nation breitere Lebensbedingungen, reichere Entwicklung und damit eine höhere Stufe geistiger und materieller Kultur zu sichern, als den übrigen...
Die Kolonialpolitik will nichts anderes, als die Kraftsteigerung und Lebensbereicherung der stärkeren, besseren Rasse auf Kosten der schwächeren, geringeren, die Ausbeutung der nutzlos aufgespeicherten Reichtümer dieser im Dienste des Kulturfortschritts jener.
Es ist ein Irrtum ... wenn man meint, die Kolonialpolitik bezwecke allein die moralische und materielle Hebung fremder Volksstämme. Sie soll weitblickend genug sein, um sich dieser Aufgabe als ein hervorragendes Mittel zum Zweck zu stellen. Dieser ist und bleibt aber schließlich die rücksichtslose und entschlossene Bereicherung des eigenen Volkes auf anderer schwächerer Völker Unkosten."
in Ostafrika, Südwestafrika und Westafrika (Kamerun und Togo). Portugal musste sich auf Angola und Mosambik beschränken.
Nach dem 1. Weltkrieg teilten England, Südafrika, Frankreich und Belgien die deutschen Kolonien als Völkerbundsmandate unter sich auf. Die Kolonialverwaltung festigte sich rasch, wobei die Briten dem System der indirekten Herrschaft Vorrang gaben, das den einheimischen Fürsten eine begrenzte Autorität ließ. Die Gründung moderner Schulen und die Durchdringung wenigstens einiger Gebiete mit modernem Wirtschaftsleben erzeugten aber neben den traditionellen Herrenschichten eine neue Bildungselite, die bald unter Verwendung europäischer Ideen Ansprüche auf politische Macht anmeldete.
Die rasche Entkolonialisierung Afrikas seit dem Ende des 2. Weltkriegs übertrug in der Regel den kolonialen Verwaltungsapparat in die Hände dieser neuen Elite. Sie stellte fast überall die Führer der nationalen Befreiungsbewegungen, die nach der Erlangung der Unabhängigkeit oft als Einparteiensysteme weitergeführt wurden. Die neuen Führer erreichten meist den Abzug der Kolonialmacht durch Verhandlungen und gewaltlosen Druck. Nur Algerien musste die Franzosen 19541962 durch Partisanenkrieg zum Nachgeben zwingen. Andere Aufstände scheiterten, so in Kenia (Mau-Mau 19521954) und Kamerun.
Kenia: Mau-Mau-Bewegung
Kenia: Mau-Mau-Bewegung
Der Kikuyu-Häuptling (rechts) unterhält sich mit einem Polizisten. Die Mau-Mau-Bewegung hatte zum Ziel, politische Unabhängigkeit zu erreichen und Land von den weißen Siedlern zurückzuerhalten.
In vielen afrikanischen Staaten setzte zu Beginn der 1990er Jahre ein Demokratisierungsprozess ein. Der südafrikanische Präsident F. W. de Klerk begann 1990 mit einer Reformpolitik, die zur Abschaffung der Apartheid führte. Die herrschenden Regime in Äthiopien, Liberia, Tschad und Somalia wurden 1990/91 nach blutigen Bürgerkriegen gestürzt. 1993 erlangte Eritrea die Unabhängigkeit. 1997 gelang der Sturz des Mobutu-Regimes in Zaire, das in Demokratische Republik Kongo umbenannt wurde. Diese Wandlungen führten jedoch nicht zu einer positiven Entwicklung für den Kontinent. 1998 brach im Osten der Demokratischen Republik Kongo ein Folgekonflikt aus, der Zentralafrika insgesamt destabilisierte. Im gleichen Jahr kam es auch zu militärischen Auseinandersetzungen zwischen Äthiopien und Eritrea, die erst 2000 beigelegt werden konnten.
Am 9. 7. 2002 wurde im südafrikanischen Durban als Nachfolgeorganisation der OAU die Afrikanische Union gegründet.
Zu Beginn des 21. Jh. waren die Hauptprobleme des Kontinents wirtschaftliche Rückständigkeit, gewaltsame Konflikte, soziale Krisen (Aids) sowie das Erstarken des islamischen Fundamentalismus. Armut und Krieg ließen zudem Millionen von Menschen in ihre Nachbarländer oder nach Europa flüchten. Um die Migrationsströme nach Europa einzuschränken, beschlossen 2006 in Rabat 57 afrikanische und europäische Staaten einen Aktionsplan, der u. a. die Bekämpfung des Menschenhandels und der illegalen Migration sowie verstärkte Entwicklungshilfe vorsah. In den letzten Jahren wuchs der wirtschaftliche Einfluss der Volksrepublik China auf dem Kontinent. Das Regime in Peking intensivierte die Beziehungen zu vielen Staaten, vor allem um den steigenden chinesischen Rohstoffbedarf zu decken. In Lissabon verabschiedeten Vertreter der EU und der afrikanischen Staaten 2007 ein Strategiepapier, um eine Grundlage für die zukünftige Zusammenarbeit zu schaffen. Die Afrikanische Union fasste 2009 auf Sondergipfeln in Tripolis bzw. Kampala Beschlüsse, die darauf zielten, die Möglichkeiten für Konfliktlösungen zu verbessern und für die große Zahl der innerafrikanischen Flüchtlinge wirksame Schutz- und Rechtsgarantien aufzubauen. Gleichwohl blieb die politische und wirtschaftliche Situation in vielen afrikanischen Staaten prekär (so in der Demokratischen Republik Kongo, in Simbabwe, in Somalia, im Sudan und im Tschad). Mit Südafrika konnte 2010 erstmals ein afrikanischer Staat die Fußballweltmeisterschaft ausrichten. 2011 brachten soziale Unruhen und Massenproteste Regimewechsel in Ägypten und Tunesien. In Libyen eskalierten die Proteste gegen das herrschende Regime in kriegerischen Auseinandersetzungen, in die zum Schutz der Zivilbevölkerung auch die NATO mit Luftstreitkräften eingriff und die schließlich zum Ende der Gaddhafi-Herrschaft führten. Am 9. 7. 2011 proklamierte Südsudan die Unabhängigkeit.
  1. Einleitung
  2. Natur
  3. Oberflächengestalt
  4. Gewässer
  5. Klima
  6. Pflanzen- und Tierwelt
  7. Bevölkerung
  8. Wirtschaft
  9. Verkehr
  10. Erforschung
  11. Geschichte
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