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Leoniden-Meteorschauer: Funkelnde Sternschnuppen am Winterhimmel

Schauspiel am Nachthimmel: Am 17. November hat der Meteorschauer der Leoniden seinen alljährlichen Höhepunkt. Die Erde fliegt dann durch den dichtesten Teil des Staubes, der im All von der letzten Passage des Kometen Tempel-Tuttle übrig blieb. Es könnte daher in diesen Tagen einige Sternschnuppen regnen – vorausgesetzt das Wetter spielt mit.

Sternbild des Löwen
Das Sternbild des Löwen bildet den scheinbaren Ursprung des Sternschnuppenschauers.

Eine helle Lichtspur, die schräg abwärts über den Himmel zieht – dieser Anblick ist typisch für eine Sternschnuppe. Viele Menschen glauben, dass solche Meteore sich nur im Sommer häufen. Doch das stimmt nicht – im Gegenteil. Gerade im November ereignet sich der zweitbeste Meteorschauer des Jahres, die Leoniden. Seinen Namen erhielt dieser Sternschnuppenregen, weil die Meteore aus dem Sternbild Löwe (Leo) zu kommen scheinen. Allerdings sieht man viele ihrer Leuchtspuren erst, wenn sie schon einiges vom Leo entfernt sind.

Warum sind die Leoniden nicht immer gleich?

Auslöser dieses Sternschnuppenregens ist der Staubschweif des Kometen Tempel-Tuttle, der die Sonne alle 33 Jahre auf einer exzentrischen Umlaufbahn umrundet. Viele Staubteilchen und kleinen Gesteinsbröckchen bleiben dabei zurück und bilden im All eine Wolke, die sich im Laufe der Zeit entlang der Flugbahn des Kometen verteilt.

Die Erde kreuzt jedes Jahr im November die Kometenflugbahn und je nachdem, wie lange die letzte Passage des Kometen zurückliegt, ist diese Wolke mal dichter, mal stärker ausgedünnt – und das bestimmt, wie stark der Meteorschauer ausfällt. In diesem Jahr durchfliegt die Erde einen dünneren Teil der Wolke, daher fällt der Meteorschauer nicht so stark aus. Trotzdem könnte es im Idealfall immerhin zehn bis 15 Sternschnuppen pro Stunde geben.

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