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Kleine Kulturgeschichte der Jugend

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Im Zeitalter der Industrialisierung war der Alltag der Mehrzahl der jungen Menschen und Kinder von harter (Erwachsenen-) Arbeit in den Fabriken bestimmt. Und dies zu einer Zeit, die weder die Fünf-Tage-Woche noch den Acht-Stunden-Tag kannte. Im Zusammenhang mit den heranwachsenden Arbeiterschichten und Straßenkindern, war “Jugend oder “Jugendlicher im Gegensatz zum bildungsbürgerlichen Jüngling im 19. Jahrhundert noch negativ besetzt. Insbesondere die sog. Proletarierjugend gilt als “gefährdete Jugend, die von dem bürgerlichen Idealbild des Heranwachsens abwich. Im Gegensatz zu den Kindern der gebildeten Schichten, die sich sittsam im bürgerlichen Heim und in der Schule aufhielten, verbrachten diese Jugendlichen ihr Leben überwiegend auf den Straßen der Großstädte, wo sie sich ihr Brot mit Hilfsarbeiten, Betteln oder kleinen Gaunereien verdienten.

Erwachsene geben die Richtung vor

Sozialistisch geprägte Aufnahme in die Welt der Erwachsenen: die Jugendweihe (DDR, 1958)

Sozialistisch geprägte Aufnahme in die Welt der Erwachsenen: die Jugendweihe (DDR, 1958)

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