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Kindersoftware-Test für Eltern

Papa hat es gut gemeint, doch die neue CD-ROM mit den vermeintlich spaßigen Lernspielen vereinsamt schon nach drei Tagen in einer Ecke des Kinderzimmers. Viele Eltern sind nach einem solchen Fehlkauf verärgert. Das muss nicht sein: Wer in Sachen Kindersoftware den Geschmack der Kleinen ernst nimmt, erspart sich manche Enttäuschung. Denn am PC sind Kinder die härtesten Tester.

Was Sie beim Kauf beachten sollten

Bei Kindersoftware, auf deren Verpackung mit beliebten Figuren wie zum Beispiel Biene Maja, Benjamin Blümchen oder Mickey Maus geworben wird und zum Zugreifen animiert, ist Vorsicht geboten und ein prüfender Blick angesagt. Denn oft verstecken sich hinter einer teuren Staffage billig produzierte, phantasielose Spielchen.

Aufwändig gestaltete Hinweise wie „kindgerecht“ oder „pädagogisch wertvoll“ sind keine offiziell gültigen Qualitätssiegel, sondern dienen lediglich zur Absatzförderung des Produkts. Auch bei Programmen, die zum vermeintlichen Schnäppchenpreis in Drogerieketten oder Discountern angeboten werden, ist Skepsis geboten. Billig-Anbieter stecken Etats am liebsten in aufwändige Warenpräsentationen. Der Inhalt ist meistens dann tatsächlich „billig“.

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© Computer in den Kindergarten!, Vivendi Universal, Stefan Michaelis
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