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Wiesbaden: Der hessische Ministerpräsident Roland Koch räumt ein, bei der Aufklärung der CDU-Finanzaffäre gelogen zu haben. Während eines Pressetermins am 10. Januar habe er Einnahmen des langjährigen Landesschatzmeisters Casimir Prinz zu Sayn-Wittgenstein als regulär bezeichnet, obwohl er bereits gewusst habe, dass die Gelder offenbar von einem schwarzen Konto stammten. Diese falsche Darstellung sei "eine Dummheit", für die er sich entschuldige. Laut Koch ist die Finanzaffäre der hessischen CDU zu 95% aufgeklärt. Von den schwarzen Konten der hessischen CDU in der Schweiz und in Liechtenstein seien von 1985 bis 2000 insgesamt 24,294 Mio. DM zurück nach Deutschland geflossen.