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Kabul: Zwei Angehörige der Bundeswehr und drei dänische Soldaten kommen bei einem Unfall auf einem Sprengplatz in der afghanischen Hauptstadt ums Leben. Acht weitere deutsche und dänische Soldaten der internationalen Afghanistan-Friedenstruppe (ISAF) werden zum Teil schwer verletzt. Das Unglück ereignet sich beim Entschärfen einer SA-3 Flugabwehrraketen russischer Bauart. Nach einem vorläufigen Untersuchungsbericht führen Fehlverhalten und mangelnde Ausbildung zu dem Sprengunfall. Gegen den Verantwortlichen der Bundeswehr in Kabul leitet die Staatsanwaltschaft Lüneburg, die für den Bundeswehrstandort der Soldaten zuständig ist, ein Ermittlungsverfahren ein.