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Überraschend empfängt der sowjetische Ministerpräsident Alexei N. Kossygin den scheidenden Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Moskau, Helmuth Allardt, zu einem Abschiedsgespräch. Dabei weist Kossygin auf die Konsequenzen einer Nichtratifizierung der Ostverträge hin. Das "zwischen Bonn und Moskau geschaffene Vertrauenskapital" könne dadurch "empfindlich geschädigt oder zerstört werden". Allardt scheidet aus Altersgründen aus, sein Nachfolger ist Ulrich Sahm, bisher Ministerialdirektor im Bundeskanzleramt.