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Frankfurt am Main : Die Redaktion der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" lehnt den Vorabdruck des neuen Romans von Martin Walser mit dem Titel "Tod eines Kritikers" ab, weil er mit dem "Repertoire antisemitischer Klischees" spiele. Der Roman sei - so heißt es in einem Offenen Brief von Frank Schirrmacher, einem der fünf Herausgeber der FAZ, an Walser - ein "Dokument des Hasses" und eine "Mordphantasie". Der Schriftsteller weist den Vorwurf des Antisemitismus zurück. In dem Buch geht es um den vermeintlichen Mord eines Schriftstellers an einem jüdischen Literaturkritiker.