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KALENDER
Eine Delegation jüdischer und christlicher Kaufleute aus Kischinew überreicht in Petersburg dem russischen Finanzminister eine Denkschrift über die Zerstörungen durch das Judenpogrom an den russischen Ostertagen. Sie führen darin u. a. an dass 100 Wein-, 41 Frucht-, 300 Kolonialwaren- und acht Fischhandlungen, neun Hutmagazine, vier Fabriken, vier Gemüse- und Fleischbuden, ein Heulager, 51 Brotbuden 15 Geschirrgeschäfte, 16 Magazine mit fertigen Kleidern, 21 Manufaktur- und 45 Galanteriehandlungen, 20 Fleischer- und 28 Schuhwarenladen, zwei Holzlager, drei Drogerien und zwei Apotheken vernichtet wurden.