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In Rom einigen sich die Firma Givaudan, eine Tochter des Schweizer Chemie-Konzerns Hoffmann-La Roche, und der italienische Staat auf Schadenersatzzahlungen in Höhe von rund 100 Mio. DM für die ökologischen Folgen der Giftgaskatastrophe von Seveso. Etwa 50 Mio. DM hat das Unternehmen bereits an die Opfer und für die Aufräumungsarbeiten gezahlt. Am 10. Juli 1976 trat aus einer Chemiefabrik im nahe Mailand gelegenen Seveso das extrem giftige Dioxin aus und verseuchte ein Gebiet von etwa 115 ha.