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Laut Beschluss des Frankfurter Oberlandesgerichts darf sich ein sechsmal wegen Sittlichkeitsdelikten verurteilter Mann jetzt in einem Gefängnislazarett kastrieren lassen, um der Sicherheitsverwahrung im Zuchthaus zu entgehen. Der Häftling wollte den Eingriff seit vielen Jahren vornehmen lassen, das hessische Justizministerium hatte die Operation jedoch untersagt. Die Möglichkeit zur freiwilligen Kastration oder Sterilisation von Sexualverbrechern ist in der Bundesrepublik noch nicht gesetzlich verankert.