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Washington: Einen Tag vor seinem Ausscheiden aus dem Amt räumt US-Präsident Bill Clinton ein, in der Lewinsky-Affäre nicht die volle Wahrheit gesagt zu haben. Im Gegenzug will die Justiz gegen Clinton keine Anklage mehr erheben. Er verliert aber für fünf Jahre seine Anwaltslizenz im Heimatstaat Arkansas und muss 25 000 US-Dollar Strafe zahlen. Wenige Stunden vor seinem Ausscheiden aus dem Amt begnadigt Clinton noch mehr als 170 verurteilte Bürger. Dazu gehören seine frühere Geschäftspartnerin Susan McDougal, eine der Schlüsselfiguren der Whitewater-Affäre um dubiose Immobiliengeschäfte, und sein wegen Drogenvergehens verurteilter Bruder Roger.